Kran­ken­gym­nastik

Durch spe­zi­elle Tech­ni­ken wie Trak­tion, Gleit­tech­ni­ken und Ent­span­nungs­tech­ni­ken wird die Gelenk­kap­sel ent­las­tet und so die Beweg­lich­keit des Gelen­kes ver­bes­sert.

PNF bedeu­tet „Pro­prio­zep­tive Neu­ro­mus­ku­läre Fas­zi­li­ta­tion“ und ist eine Behand­lungs­me­thode, die auf dem Zusam­men­spiel zwi­schen Ner­ven und Mus­keln auf­baut.

Sie dient vor allem der Ödem– und Ent­las­tungs­the­ra­pie. Beson­ders oft wird die The­ra­pie bei Ent­ste­hung öde­matö­ser Kör­per­re­gio­nen durch Trau­mata oder Ope­ra­tio­nen ange­wen­det, z.B nach Ent­fer­nung von Lymph­kno­ten.

Im Fuß fin­det sich der ganze Mensch wie­der – mit all sei­nen funk­tio­nel­len Zusam­men­hän­gen. Die Fuß­re­flex­zo­nen­the­ra­pie zählt zu den Umstim­mungs– und Ord­nungs­the­ra­pien und akti­viert die Selbst­hei­lungs­kräfte im Kör­per. Es wird mit spe­zi­el­len Griff­tech­ni­ken gear­bei­tet, wel­che die Durch­blu­tung der Reflex­zo­nen am Fuß ver­bes­sern und ord­nen.

Die kra­ni­o­sa­krale The­ra­pie ist Bestand­teil der Osteo­pha­tie. Der Name setzt sich aus den Wör­tern Cra­nium (Kopf) und Sacrum (Kreuz­bein) zusam­men. Zwi­schen die­sen bei­den Polen läuft eine Ver­bin­dung über die Wir­bel­säule mit dem Spinal­ka­nal, in der eine Flüs­sig­keit – der soge­nannte Liquor – zir­ku­liert. Die­ser Liquor hat einen Rhyth­mus, der sich auf den gan­zen Kör­per über­trägt. Mit die­sem Rhyth­mus arbei­ten wir. Durch Anle­gen der Hände beob­ach­ten wir den Rhyth­mus, füh­len, wie er sich ver­än­dert und gehen mit der Bewe­gung mit. Die kra­ni­o­sa­krale The­ra­pie kann ein­ge­setzt wer­den bei Klein­kin­dern nach schwe­rer Geburt, Schief­hals, Schlaf­pro­ble­men und Ess­stö­run­gen.

Kin­der und Jugend­li­che kön­nen behan­delt wer­den bei Kopf­schmer­zen und Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen, Erwach­sene bei Rücken-​​, Schul­ter– und Nacken­be­schwer­den sowie bei Kopf­schmer­zen und Migräne.

CMD bedeu­tet Cra­nio­man­di­bu­läre Dys­funk­tion. Zu den häu­figs­ten Pro­ble­men im Zahn-​​, Mund– und Kie­fer­be­reich gehö­ren Stö­run­gen im Kie­fer­ge­lenk. Diese kön­nen durch manu­elle Tech­ni­ken am Gelenk als auch an der Mus­ku­la­tur gut behan­delt wer­den.

Fas­zien sind feine, zähe, bin­de­ge­we­bige Häute, die viele wich­tige Auf­ga­ben im Kör­per erfül­len. Sie sind ein Sin­nes­or­gan und bil­den ein zusam­men­hän­gen­des Span­nungs­netz­werk, das den gan­zen mensch­li­chen Kör­per durch­zieht und formt. Sie umhül­len jeden Mus­kel, jeden Kno­chen, unsere Organe und die Ner­ven. Die Kraft und Beweg­lich­keit hängt von den Fas­zien ab.

Durch geziel­tes Trai­ning wer­den Übun­gen mit dem Pati­ent erar­bei­tet , sodass die Fas­zien beweg­lich, geschmei­dig und fle­xi­bel blei­ben und somit ein bes­se­res Wohl­be­fin­den erzielt wird.

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